Oder: Gillbach Lovestory – A field trip to a stream at risk.
Eine Gruppe junger Menschen interessiert sich für die Zukunft des Gillbachs. Sie sind aus unterschiedlichen Ländern angereist, um unsere Geschichten zu der Gillbachgemeinde aus erster Hand zu erfahren. Während der kleinen Wanderung entlang der Gillbachaue, kam es zu einem sehr produktiven Austausch. Man erfuhr mehr über die Initiativen der teilnehmenden Künstler*innen. In dem Forschungsprojekt und der Ausstellung Fluid Cirtculations (hier extern verlinkt) geht es um postindustrielle Landschaften und über das Erbe, das damit verbunden ist, aus hydrofeministischer Sicht. Und wie gestern berichtet, auch um den Austausch zwischen Kunst, Forschung und Politik.
Im Fokus der Künstler*innen waren Orte im Ruhrgebiet und dem Rheinischen Braunkohle Revier. Nada Schroers und Nina Paszkowski sind als Kuratorinnen für die Umsetzung des Projektes verantwortlich. Bei dem Workshop waren Bürger*innen aus Rommerskirchen sowie Vertreter*innen aus der Politik anwesend. Die Vorsitzenden der Umweltausschüsse aus Rommerskirchen und Bergheim Katharina Janetta (Bündnis90/Die Grünen) und Helmut Paul (CDU) berichteten über bisherige politische Anstrengungen den Gillbach zu erhalten. Es war war sehr spannend, junge Menschen aus Portugal, Polen oder Belgien zu treffen, die angereist sind, um sich mit den Bürger*innen und dem Gillbach zu solidarisieren. Wir wünschen den Künstler*innen und Forscher*innen viel Erfolg bei der Umsetzung des Projektes und bedanken uns für Ihren wissenschaftlichen und künstlerischen Einsatz. Die Ausstellung ist im KunstWerk Köln noch zwei Wochen lang zu sehen.

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