Bis zum 8. Februar 2026 hat das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr dazu eingeladen, die Zukunftsstrategie Wasser umfassend zu kommentieren. „Die Zukunftsstrategie Wasser formuliert gemeinsame Ziele und Maßnahmen und dient als Entscheidungsgrundlage, um die Weichen für ein nachhaltiges NRW von morgen zu stellen. Sie soll den Dialog und die Vernetzung der handelnden Akteurinnen und Akteure stärken sowie das öffentliche Bewusstsein für die anstehenden wasserwirtschaftlichen Herausforderungen im Klima- und Strukturwandel schärfen“, so das Umweltministerium.
Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Rommerskirchen hat sich bereits an der Befragung beteiligt. „Für uns hat die Aufmerksamkeit für das Schicksal des Gillbachs und damit auch für die Gillbachgemeinde oberste Priorität. Die Strategie bietet eine wichtige Chance, das Bewusstsein für die Bedeutung und den Erhalt der Oberflächengewässer im Rheinischen Braunkohlerevier zu stärken, so Janetta.
Im Entwurf der H₂O-NRW-Zukunftsstrategie wird im Kapitel „Ohne Wasser keine Zukunft! Wasserwirtschaft als elementare Grundlage des Strukturwandels im Rheinischen Revier“ die Zukunft der Oberflächengewässer im Wesentlichen auf die Erft beschränkt. Ziel ist es, die Erft nach dem Ende der Sümpfungswassereinleitungen mit einem veränderten Wasserhaushalt naturnah zu entwickeln. Aus unserer Sicht greifen diese Maßnahmen zu kurz: Auch der Gillbach muss in die Planungen einbezogen und als naturnahes Gewässer für die Zukunft unserer Gemeinde weiterentwickelt werden. Dies wurde in der Beteiligung entsprechend kommuniziert.
Stellungnahme zu dem Referentenentwurf H₂O-NRW Zukunftsstrategie Wasser (PDF)

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